Juni 2014 – Flughafen von Nelson

Juni 2014 – Flughafen von Nelson

Von Nelson aus zum Gruppensieger

Nelson ist mit gut 40.000 Einwohnern die größte Stadt im Norden der Südinsel. Zahlreiche Läden und Restaurants, ein toller Wochenmarkt (Samstags auf dem Montgomery Square), verschiedene Festivals und nette Hostels (z.B. das Almond House (almondbackpackershouse.co.nz), machen die Stadt zu einem gutem Stützpunkt, wenn es zwischendurch auch mal wieder etwas urbaner sein soll. Vor allem am Wakefield Quay kann man sich bestens verköstigen, vom gehobenen Boat Shed Cafe bis hin zur Fish-an-Chips-Bude in richtig guter Qualität. Hier steht auch ein Denkmal zum Gedenken an die vielen Einwanderer, die hier in den letzten 2 Jahrhunderten anlandeten – auf den Tafeln mit kompletten Namensverzeichnissen der Passagiere ist auch manches deutsche Schiff zu finden.

Wenn man dann nach ein paar Tagen wieder mehr Ruhe vertragen könnte, bietet sich z.B. die Fahrt Richtung Marlborough Sounds an. In einem der Seitenarme, dem Kenepuru Sound, liegt das Hopewell (www.hopewell.co.nz), seit Jahren mit 97% der Gruppensieger in den Hostel-Ratings von BBH. Hierhin kann man zwar auch auf eigenem Reifen anreisen, aber anstelle einer zweistündigen Fahrt über enge gewundene Schottersträßchen sollte man besser den angebotenen Wassershuttleservice ab Havelock nutzen. Vorher hat man auch noch die Gelegenheit, sich in der ‘Capital of Greenlip-Mussels’ mit besagter Spezialität zu stärken (wahlweise im legendären ‘Mussel Pot’ oder im schönen ‘Slip Inn’ am Hafen. Anschliessend geht es dann mit Mike in ausgesprochen sportlicher Fahrt in gut 30 Minuten rüber zum Hostel, wo Linley alle Gäste erst einmal persönlich mit einem Stückchen frischgebackenen Carrot Cake und einer Tasse Tee empfängt. Die einzelnen Wohneinheiten sind locker über ein riesiges Areal verteilt und man kann sich gar nicht entscheiden, in welche der gemütlichen Sitzgelegenheiten und Hängematten man zuerst hineinfallen soll. Auf Selbstversorger wartet die große Wohnküche mit zwei gigantischen sechsflammigen Profi-Gasherden, aber wer will, kann abends auch bei Mike Gegrilltes oder Pizza ordern. In regelmäßigen Abständen gibt es die ‘Mussel Nights’ mit frischen Muscheln soviel man mag. Auch für Aktive ist gesorgt; der Einstieg zum Queen Charlotte Track ist von hier aus möglich, man kann Kajaks leihen, segeln gehen, sich nachher eine Massage gönnen oder vom Outdoor-Whirlpool aus in die Sterne blinzeln. Das einzige Problem: Irgendwann wird man wieder abreisen müssen…