Juli 2013 – Nelson

Juli 2013 – Nelson

Nelson ist ein guter Standort für einen etwas längeren Aufenthalt.

Die Stadt hat eine recht lebhafte Kunst- und Modeszene (das Festival of Wearable Art wurde hier aus der Taufe gehoben und musste mittlerweile aufgrund des großen Andrangs nach Wellington umziehen).

Sehr lohnenswert ist auch der samstägliche Wochenmarkt auf dem Montgomery-Square. Zahlreiche (Bio)produzenten aus der Region bieten gutes Obst, Gemüse, Backwaren oder Käse an, und dazu spielt häufig eine kleine Musikcombo auf.

Besonders nett ist die ‘Therapeutengasse’:
Hier kann man eine Shiatsu-, Craniosacral- oder Reikibehandlung bekommen und den vom Rucksack-Buckeln maltraitierten Backpackerkörper wieder ins rechte Lot bringen.

Was die Lebensmittelversorgung in Neuseeland anbelangt, so hat hier in den letzten Jahren meinem Eindruck nach ein regelrechter Quantensprung stattgefunden. Während das frühere Supermarktangebot an Obst, Gemüse, Käse oder gerade auch Fisch eher überschaubar war (bzw. überall fast gleich aussah), macht es mittlerweile richtig Spaß, sich durch das Warenangebot zu arbeiten, das inzwischen auch die vielen aus dem asiatischen und südpazifischen Raum eingewanderten Konsumenten berücksichtigt.

Und noch ein Tipp:
wer von Nelson aus auf die Südinsel übersetzen möchte und keine Lust auf drei Stunden Fahrt zur Fähre nach Picton hat, kann auch zu günstigen Konditionen mit Soundsair direkt nach Wellington fliegen (www.soundsair.co.nz).